Dusche oder Badewanne für Senioren: Renovierung und Empfehlungen

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Bei eingeschränkter Bewegungsfreiheit ist es nicht so einfach, den Alltag entsprechend anzupassen. Mit Hilfe von Pflegepersonal und den korrekten Vorkehrungen bleibt jedoch auch die persönliche Hygiene ein angenehmes und entspannendes Ritual. Und hier kommt die Wahl ins Spiel: Dusche oder Badewanne? 

Die Badewanne ist eines der großen Probleme für ältere Menschen, weil es für sie schwierig ist, hineinzusteigen. Glücklicherweise gibt es heute viele Lösungen, die es ermöglichen, das Bad an die betreffende Person und ihre individuelle Bewegungsfähigkeit anzupassen. Die Kosten reichen von ca. 70 Franken für einen Wannensitz bis hin zu ca. 5.000 Franken für den Umbau der Wanne in eine Dusche“, erläutert Christian Crivelli, Vertriebsleiter bei Neolab, ein auf Produkte für die Körperpflege, die Gesundheit und das Wohlbefinden spezialisiertes Unternehmen.

Umbau einer Badewanne in eine seniorengerechte Badewanne

Die einfachste Lösung ist es, einen Wannensitz quer über die Badewanne zu legen, sodass sich die Person setzen und gewaschen werden kann. Diese Sitze haben verschiedene Größen und sind mit Griffen ausgestattet, die der Person beim Waschen Stabilität verleihen, wie uns Christian Crivelli erklärt.

Eine Wanne kann von einem Installateur und einem Fachbetrieb auch in eine Dusche umgebaut werden. Dabei wird eine bodengleiche Duschwanne eingesetzt, was alle Barrieren beseitigt, die die Bewegung behindern können. Als Alternative kann eine Zugangstür in die Badewanne eingebaut werden.“

Wenn der Umbau einer Wanne in eine Dusche vermieden werden soll, kann auch ein Wannenlift vorgesehen werden, der das Ein- und Aussteigen vereinfacht. Wie Christian Crivelli erklärt: „Der Wannenlift ist ein Sitz für die Badewanne, der nach oben fährt, um die Person bequem und sicher in die Wanne zu befördern, und dann nach unten, um die Person in der Wanne abzusetzen.“ Natürlich unter Aufsicht eines Betreuers oder Pflegers oder eines Angehörigen.

Seniorengerechte Dusche: Abmessungen und Vorkehrungen

Was die idealen Abmessungen einer seniorengerechten Dusche betrifft, hängen diese vor allem von den Platzverhältnissen zu Hause ab. „Der Großteil der älteren Menschen lebt in älteren Häusern“, so Christian Crivelli, „in denen nicht immer ein beliebiger Umbau möglich ist. Nicht immer lässt sich ein Lift einbauen oder die Dusche ist klein. Bei einer 80 x 80 Dusche können Lösungen installiert werden, die den Zugang und das Duschen bequem machen.“

Zu den wichtigsten Vorkehrungen gehören: die Stufe der Duschwanne und damit alle Zugangsbarrieren beseitigen und die Dusche seniorengerecht einrichten, d.h. einen Sitz einbauen, um auch diejenigen problemlos zu waschen, die nicht stehen können.

Und wenn sich die Stufe der Duschwanne nicht eliminieren lässt? „In diesem Fall kann eine kleine Rampe vorgesehen werden, die auch kleine Stufen ungefährlich macht“, erklärt Christian Crivelli.

Klappsitz für Dusche

Eine Alternative für den bequemen fest eingebauten Sitz in der Dusche kann ein Klappsitz sein: „Dabei wird ein Halter in der Duschwand verankert und ein Sitz daran angebracht, der nach oben und unten geklappt werden kann.“

Im Vergleich zu einem festen Sitz hat ein Klappsitz den Vorteil, dass der Duschraum auch von anderen Personen genutzt werden kann, die nicht die gleichen motorischen Probleme haben.

Noch eine Empfehlung von Christian Crivelli, um das Zuhause sicher zu gestalten: „Das Badezimmer ist der Raum, in dem aufgrund der Sturzgefahr die größten Risiken bestehen. Handgriffe an den Wänden und rutschfeste Teppiche sind sicher eine Hilfe, um die Wahrscheinlichkeit von häuslichen Unfällen zu verringern.

In Zusammenarbeit mit Fachbetrieben und nach den Anweisungen des behandelnden Arztes kümmert sich BeeCare auch um die Sicherheit der Wohnräume der Patienten, die uns zur Pflege anvertraut wurden. Wir bilden unser Personal entsprechend aus und fungieren damit auch als einziger Ansprechpartner für die Familien, die verschiedene Umbauarbeiten vornehmen müssen.

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