Vier häusliche Krankenpflegerinnen erzählen von ihrer beruflichen Erfahrung

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Häusliches Krankenpflegepersonal ist sehr wertvoll für alle Patientinnen und Patienten, die nach einem Krankenhausaufenthalt nach Hause zurückkehren oder die eine kontinuierliche Behandlung zu Hause benötigen.

Der Spitex-Dienst, der von BeeCare im Kanton Tessin geboten wird, verfolgt das Ziel, zu Hause die bestmögliche Situation für die pflegebedürftige Person zu schaffen, die in dieser Phase ihres Lebens zu Hause lebt. Dabei werden die Gewohnheiten und Bedürfnisse ebenso wie die Organisation der gesamten Familie und die Anweisungen des behandelnden Arztes berücksichtigt.

Vier häusliche Krankenpflegerinnen, die mit BeeCare zusammenarbeiten, berichten von ihrer beruflichen und menschlichen Erfahrung mit den betreuten Personen und deren Familien.

Die Erfahrungen von 4 Krankenpflegerinnen, die mit BeeCare zusammenarbeiten

„Alle betreuten Patientinnen und Patienten sind zufrieden, und für mich bedeutet das, ein Ziel erreicht zu haben“

Nach zwanzig Jahren Arbeit in einem Krankenhaus, in dem der Arbeitsrhythmus sehr anstrengend war und es keine Möglichkeit gab, ein paar Worte mit den Patientinnen und Patienten zu wechseln, habe ich als häusliche Krankenpflegerin meinen Weg entdeckt, eine einzigartige Beziehung zu den von mir betreuten Personen aufzubauen. Eine Gelegenheit, die es mir aus beruflicher Sicht ermöglicht, sofort eventuelle Anomalien im Einzelfall festzustellen. 

Anfangs habe ich gezögert, von der Pflege im Krankenhaus auf die häusliche Pflege überzugehen, wo eine grössere Flexibilität und Bereitschaft gefordert wird, aber inzwischen bin ich überzeugt, dass die häusliche Pflege eine wunderschöne Arbeit ist. Bei BeeCare habe ich ein Team, mit dem ich mich austauschen kann und das mich unterstützt, und die Beziehung zu den Patientinnen und Patienten bringt aus menschlicher Sicht sehr viel Genugtuung.

Wer sich für den Krankenpflegeberuf entscheidet, ist ununterbrochen Krankenpfleger – sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Krankenhauses. In der häuslichen Alten- und Krankenpflege ist es wichtig, offen gegenüber Veränderungen und den betreuten Personen gegenüber zuvorkommend zu sein. 

Nicht immer akzeptieren die Familien eine häusliche Krankenschwester. Daher muss man immer offen für den Dialog sein und den Personen helfen, den Pflegedienst anzunehmen, indem man ihnen die Ergebnisse veranschaulicht. BeeCare hat mich wie in einer zweiten Familie aufgenommen. Gemeinsam mit dem Team habe ich die Möglichkeit, mich in einem Kontext weiterzuentwickeln, der durch Bereitschaft für Hilfe und Dialog gekennzeichnet ist. Alle betreuten Patientinnen und Patienten sind zufrieden, und für mich bedeutet das, ein Ziel erreicht zu haben.“

Antonella Giani, BeeCare Krankenpflegerin im Raum Lugano

„Der kontinuierliche Dialog mit BeeCare ist zum Vorteil der Patientinnen und Patienten und des Pflegepersonals“

Ich bin nach einer beruflichen Erfahrung in einem Krankenhaus zur häuslichen Alten- und Krankenpflege gekommen: Ich wollte eine andere Arbeitsumgebung, und auf diese Weise habe ich BeeCare kennen gelernt. Die Arbeit in der häuslichen Pflege war eine angenehme Überraschung für mich, und heute würde ich sie um nichts in der Welt gegen eine andere Arbeit eintauschen.

Es gibt viele positive Seiten wie beispielsweise eine grössere Eigenständigkeit bei der Organisation und vor allem bei der Arbeit an sich. Ein wichtiger Faktor ist sicherlich die Schaffung eines auf Vertrauen, gegenseitigem Respekt und Zusammenarbeit basierenden Verhältnis zu den betreuten Personen, was den menschlichen Aspekt für alle bereichert.

Die Leitung von BeeCare lässt den Mitarbeitern die Möglichkeit zum Dialog, um stets das Beste sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für das Personal zu erreichen. Und das ist nicht selbstverständlich. Die häusliche Alten- und Krankenpflege wird in den unterschiedlichsten Umfeldern geleistet, und jede Situation erfordert eine umfassende Vorbereitung und auch eine bestimmte Einstellung und Haltung. 

Man kommt jedes Mal in ein neues und persönliches Umfeld, das Zuhause der pflegebedürftigen Personen. Dazu muss man offen, flexibel und empathisch sein. Manchmal haben wir es mit Personen zu tun, die allein leben. Gerade für diese werden wir sehr wichtig.

Valeria Pelfini, BeeCare Krankenpflegerin im Raum Locarno

„Der Mensch steht wirklich im Mittelpunkt“

Bevor ich in der häuslichen Alten- und Krankenpflege begonnen habe, habe ich verschiedene berufliche Erfahrung in einer Klinik gesammelt. Bei BeeCare habe ich mich von Anfang an nicht als Nummer gefühlt, sondern als Mensch mit einem Vornamen und Nachnamen. Nach der Arbeit in einem Team in der Klinik hatte ich zuerst befürchtet, dass ich mich bei der häuslichen Pflege allein fühlen würde. Bei BeeCare ist es aber überhaupt nicht so. Das Team ist immer da, der Leiter hat immer Zeit für einen Kaffee mit allen: Das ist ein Moment, in dem ich mich wichtig fühle, ein Moment, in dem ich sagen kann, was ich denke, weil es berücksichtigt wird.

Ich bin nicht auf die Weihnachtsfeier von BeeCare gegangen, weil ich dachte, es sei die übliche Feier, auf der keiner bemerkt, ob du da bist oder nicht. Meine Vorgesetzte hat mich aber angerufen, weil sie gesehen hat, dass ich nicht da bin, und hat mir Frohe Weihnachten gewünscht. Bei BeeCare steht wirklich der Mensch im Mittelpunkt, die Patientinnen und Patienten stehen im Mittelpunkt. Das Krankenpflegepersonal ist nicht nur eine Funktion, sondern baut eine Beziehung zur betreuten Familie auf.

Bei BeeCare arbeite ich wieder als Krankenschwester, und zwar in einer Rolle und mit Kompetenzen, die ich voll einsetzen kann. 

Ich erledige nicht nur die Aufgaben, die in meine Zuständigkeit fallen, sondern kann auch Entscheidungen auf der Grundlage meiner Qualifikation als Krankenschwester treffen. Wenn ich sehe, dass etwas nicht stimmt, kann ich den Arzt und die Angehörigen anrufen. Ich kann Daten sammeln und der Sache auf den Grund gehen. Der Leitung liegt nicht zuletzt das Wohlergehen des Personals am Herzen, so dass wir unsere Zeit den pflegebedürftigen Personen widmen und unter den besten Bedingungen arbeiten können.“

Rovena Rrasa, BeeCare Krankenpflegerin im Raum Mendrisio

„Es scheint banal, aber es ist einfach schön, zu einem besseren Leben der Menschen beizutragen“

Im Krankenhaus war ich daran gewöhnt, im Notfall zu arbeiten. Bei der häuslichen Alten- und Krankenpflege musste ich dagegen meine Einstellung gegenüber meinem Beruf ändern, da es hier vor allem um die alltägliche Betreuung geht. 

Ich arbeite jetzt seit vielen Jahren als häusliche Krankenpflegerin und habe gelernt, dass Krankheit Teil unseres Lebens ist. Bei der Arbeit in der häuslichen Pflege lernt man, mit einer Krankheit zu leben, sie aus der richtigen Perspektive zu betrachten und mit den richtigen Leistungen anzugehen, um gut zu leben. Dank dieser Arbeit habe ich erfahren, was nach einem Krankenhausaufenthalt geschieht, und ich bin stets eine Bezugsperson für die von mir betreuten Personen. Anfangs war es nicht so einfach, in die Intimität des Zuhauses anderer Menschen einzudringen. Ich habe jedoch die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden und mich schnell mit den Situationen vertraut gemacht, in denen man sich bei der häuslichen Pflege befindet.

Bestimmte Emotionen sind für uns alle die gleichen und man kann auch Empathie für Personen empfinden, die ganz anders als wir sind. Bei BeeCare arbeite ich in einem sehr offenen Umfeld. Wir erhalten Anweisungen, aber auch unsere Vorschläge werden angenommen. Die Möglichkeit, sich mit Vorschlägen einzubringen, ist sehr wichtig für das Wohl der betreuten Personen. 

Es scheint banal, aber es ist einfach schön, zu einem besseren Leben der Menschen beizutragen. Die Gespräche mit meinen Patientinnen und Patienten haben mir immer sehr viel gegeben. Die Beziehung zwischen uns bereichert beide Seiten. Oft möchten uns die Pflegebedürftigen wissen lassen, dass die unsere Arbeit wertschätzen.“ 

Antonia Mamone, BeeCare Krankenpflegerin im Raum Lugano

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